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Kambodscha

Kampot Zwei

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Kategorie: Kambodscha
Veröffentlicht: 23. März 2024

Unsere 2. Tour in Kampot führte uns auf eine Pfefferfarm und in den Küstenort Kep. Wir hatten uns am Vortag ein Tuk Tuk organisiert und die Route festgelegt. Kampot ist bekannt für seinen Pfeffer. Er gedeiht aufgrund der besonderen Bedingungen dort hervorragend und hat ein intensives Aroma. Wir haben einiges über den weißen, grünen, roten und schwarzen Pfeffer gelernt und natürlich auch verkostet.

An unserem letzten Tag in Kampot hat Matthias mit seiner Kamera die Gegend erkundet, während ich mir einen Wellnesstag im Banteay Srey Projekt gegönnt habe. Das ist ein soziales Projekt, welches junge Mädchen und Frauen aus prekären Verhältnissen holt und ihnen eine Ausbildung in alten Khmer-Traditionen, Yoga, Massage, Heilkräutern u.ä. gibt und sie dann beschäftigt. Dieser Wellnesstag war von besonderer Art, da dieses Spa nur für Frauen, mitten im Niergendwo in kleinen Bambushütten untergebracht ist und man viel über Kräuter, Wurzeln und deren Anwendung lernt. Ein Dampfbad gab es übrigens auch. Danach empfindet man die 35 Grad im Außenbereich als sehr angenehm...

Wir haben uns von Kampot und unserem Cambodhi Vegan Guesthouse verabschiedet und sind über die Grenze nach Vietnam ins Mekongdelta weitergereist.

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Kampot

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Kategorie: Kambodscha
Veröffentlicht: 20. März 2024

Kampot ist ein beschaulicher und relativ kleiner Ort. Wir sind im Cambodhi Vegan Guesthouse untergekommen (https://cambodhi.com/). Bei Airbnb gefunden, hat es mich vor allem durch sein veganes Profil (sehr leckere Speisen), die abgebildeten Zimmer sowie die Gastgeber Patrick und Tola angesprochen. Patrick kommt ursprünglich aus Deutschland und spricht mehrere Sprachen, unter anderem Khmer. Auch die Lage ist gut für uns,  ruhig, da ländlich und gleichzeitig ist man in 15 Fußminuten im Zentrum (oder eben mit dem Tuk Tuk).

Kampot gefällt uns gut mit seinen vielen internationalen Cafés und Restaurants, dem Fluss und der Atmosphäre. Am ersten Abend waren wir bei einem "echten" Italiener und haben seit langem mal wieder Pasta gegessen. Hat sich ein bisschen wie zu Hause angefühlt.

Am 2. Tag haben wir einen Ausflug mit dem Tuk Tuk in den Bokor Nationalpark gemacht, sehr viele Affen getroffen, zwei beeindruckende Tukane gesichtet (diese Schnäbel!) und eine weite Aussicht auf das naheliegende Meer gehabt. Mit 23 Grad war es in 1070 m Höhe für mich sooo angenehm und für Matthias zu frisch.

 

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Phnom Penh

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Kategorie: Kambodscha
Veröffentlicht: 18. März 2024

Vier Tage waren wir in Phnom Penh und das hat uns absolut gereicht. Im Vorfeld hatten wir uns gegen ein steriles Zimmer in einem Hochhaus entschieden und sind stattdessen in einer privaten Wohnung im Erdgeschoss eines alten Khmer-Hauses untergekommen. Das war auf jeden Fall die richtige Wahl, weil wir so doch etwas mehr Kontakt zum Alltag in dieser Stadt hatten. Trotzdem war die Unterkunft gewöhnungsbedürftig: sehr dunkel und vor allem nachts haben die Ratten zwischen den Mauern Lärm gemacht. Aber die Gastgeberin hat uns bei ein paar kleinen Problemen geholfen, was uns einiges an Zeit eingespart hat.

Die Stadt ist laut und sehr schmutzig. Die Unterschiede zwischen altem und neuem werden hier besonders deutlich. Geht man zu Fuß durch die Straßen, ist es meistens kein Vergnügen. Steht man auf der Dachterrasse des HighGround, kann man erstmal nur staunen.

An einem Vormittag haben wir ein muslimisches Viertel besucht, welches uns auf der Hinfahrt aufgefallen ist. Plötzlich haben wir Moscheen und verschleierte Frauen gesehen. Es ist gerade Ramadan. Ein junger Moslem hat mir etwas über den Islam erzählt, während Matthias die Moschee besichtigt hat, die ich nicht betreten durfte. Dafür hatte ich diese sehr herzliche Begegnung...

Wir haben das Tuol-Sleng-Genozid-Museum besucht. Es war ein sehr verstörender Vormittag. Jedes Regime, jede Diktatur bringt genau diese menschenverachtenden Dinge hervor. Es macht den Anschein, als ob es eine Aufarbeitung der Greueltaten des Pol-Pot-Regimes gegeben hat, aber wenn man etwas weiter recherchiert und nachliest, aus welchen Politikern die heutige Regierungspartei aufgebaut ist und was hier unter demokratischen Wahlen verstanden wird, dann möchte man dem Frieden nicht so recht trauen.

Aber ja, wir hatten auch schöne Erlebnisse in Phnom Penh: das kleine Café, in dem wir jeden Morgen unseren Espresso getrunken haben, wobei wir mit dem Besitzer ins Gespräch gekommen sind oder der beeindruckende Blick vom HeighGround oder das herrliche kleine vegetarische Restaurant, welches wir an unserem ersten Abend nach einem langen Fußmarsch durch heiße und verdreckte Straßen zufällig entdeckt haben oder das vegetarische Gartenrestaurant gleich um die Ecke unserer Unterkunft, bei dem wir sehr lustige Begegnungen mit dem Haushahn hatten.

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Zweiter Tag Battambang

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Kategorie: Kambodscha
Veröffentlicht: 14. März 2024

An unserm 2. Tag in Battambang sind wir zu Fuß in die Stadt. Ziel war eine Galerie, die von vier thailändischen Künstlern gegründet wurde, die eine komplizierte Kindheit hatten und mit Unterstützung einer Hilfsorganisation Malerei studiert haben. Die Ausstellung war äußerst sehenswert, aber leider durften wir dort keine Fotos machen. Auf dem Weg dorthin haben wir die Stadt mit ihren alten kolonial-französischen Bauten erkundet. Mittags sind wir in einem winzigen chinesischen Lokal eingekehrt und haben die wahrscheinlich besten Dumplings von Battambang gegessen.

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Erster Tag Battambang

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Kategorie: Kambodscha
Veröffentlicht: 14. März 2024

In Battambang sind wir in einem herrlichen Homestay untergekommen. Wir wohnen in einem halben Bungalow, der umgeben ist von einem wunderschönen Garten mit liebevoll gepflegten Orchideen. Die Familie ist so freundlich, allen voran die Großmutter, die uns am Morgen das Frühstück mit Kaffee, einem riesigen Obstteller und Süßigkeiten bereitet.

Dermaßen gestärkt geht es mit dem Tuk Tuk zum Bamboo Train, einer Touristenattraktion des Ortes. Früher war das ein echtes und notwendiges Transportmittel um von A nach B zu kommen. Es war schon ganz witzig die Aktion zu beobachten, wenn Gegenverkehr kam. Da es nur eine Schiene gibt, muss ein Train von der Schiene gehoben werden...

Vielleicht noch etwas zu den Tuk Tuk Fahrern. Sie sind immer in großer Anzahl da, wenn man neu in einem Ort ankommt. Wenn jemand deine Aufmerksamkeit erkämpft hat, wird er nicht müde, dich für touristische Ausflüge mit seinem Tuk Tuk zu begeistern. Das Problem ist die Hektik und auch eine gewisse Aufdringlichkeit dabei, die man nach einem langen und anstrengenden Reisetag nicht wirklich braucht. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, uns den Kontakt geben zu lassen und um dann über WhatApp zu kommunizieren. Die ehemals etwas distanzlosen Fahrer entpuppten sich dann bei ausgewählten und selbstbestimmten Transfers als sehr aufmerksame, hilfsbereite und äußerst freundliche Menschen, mit denen wir teilweise auch ins Gespräch gekommen sind und "Insider-Tips" erhalten haben.

So ein "Insider-Tip" brachte uns dann am Nachmittag an das Flussufer von Battambang. Hier treffen sich die Menschen und treiben Sport an frei zugänglichen Fittnessgeräten und ab 17 Uhr "tanzen" sie. "Tanzen" bedeutet in diesem Sinne soviel wie Aerobic oder so. Sehr laute und knallige Musik und zwei Parallelveranstaltungen auf einem Platz. Wirklich ein Erlebnis!

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Flussfahrt nach Battambang

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Kategorie: Kambodscha
Veröffentlicht: 12. März 2024

Am 10. März sind wir mit dem Boot von Siem Reap nach Battambang weitergereist. Wir hatten von dieser Möglichkeit von einer anderen Reisenden gehört, die sehr von dieser Bootsfahrt schwärmte und so habe ich recherchiert. In einigen Blogs fand ich ähnlich schöne Beschreibungen der Fahrt, aber auch, dass die Trockenzeit vielleicht nicht der beste Zeitpunkt ist, um mit dem Boot zu fahren. Wir haben uns gedacht, so lange die Agenturen noch Tickets dafür anbieten, wird es schon gehen. Dauert ein paar Stunden länger als eine Busfahrt, aber dafür gibt es mehr zu erleben. Und Zeit haben wir ja gerade ...

Um 6.30 Uhr sollte uns der Fahrer vom Hotel abholen und zur Bootsanlegestelle bringen. Eine Stunde später als erwartet, wurden wir dann aufgepickt. Am Pier angekommen, sind wir sofort in das Boot umgestiegen und die Reise begann. Zuerst überquerten wir den Tonle Sap See und sind dann eine weite Strecke den Sangker River entlanggefahren. Noch hatte der Fluss genug Wasser, die Flussufer gaben reichlich Abwechslung und es wurde nicht langweilig. Zwischenzeitlich haben wir auf dem Dach des Bootes gesessen, was besonders schön war. Mehrfach hielt das Boot kurz an, um Gepäck und/oder Menschen auf- bzw. abzuladen. Dann gab es einen Stopp für die Mittagspause an einem Restaurant/Shop/Poststelle, ebenfalls auf Stelzen im Wasser gelegen. Für einige gab es Reis mit Spiegelei, Matthias und ich orderten frisch geschnittene Ananas und die Toilettensituation war auch sehr interessant. Drei kleine Holzverschläge über einen Holzbalken am Rand des Hauses zu erreichen. Eine Toilette bestand tatsächlich nur aus einem in den Holzboden gesägtes Loch, darunter war das Wasser zu sehen...

Nach diesem Stopp wurde das Flussbett plötzlich enger und es gab nur noch sehr wenig Wasser, so dass häufig mit dem Boot manövriert werden musste und die Schiffsschraube und der Motor ordentlich zu tun hatten. Irgendwann ging dann nichts mehr und Passagiere und Gepäck mussten irgendwo im Nirgendwo das Boot verlassen. So standen wir dann eine Weile, bis der Kapitän den Weitertransport mit größeren Autos organisiert hatte, sehr zur Freude von herumspringenden Kindern, für die das wahrscheinlich eine gelungene Abwechechslung war. Über sehr sehr holprige und staubige Feldwege haben wir dann nach ca. 45 Minuten Battambang erreicht. Insgesamt ein großartiger Tag, zumindest für einen Touristen, der viel Zeit hat...

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Tempel und Manufaktur

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Kategorie: Kambodscha
Veröffentlicht: 09. März 2024

Heute haben wir uns selbstorganisiert nochmal auf den Weg gemacht, um 2 Tempel zu besichtigen. Mit unserem großartigen und sehr liebenswerten Fahrer Song sind wir sehr früh am Morgen zuerst zum Ta Prohm gefahren. Das ist der Tempel mit den riesigen Bäumen. Wir wollten uns diesen Platz unbedingt nochmal in Ruhe und ohne viel Publikum ansehen und das ist uns auch gelungen. Zeitweise waren wir in diesen alten Gemäuern unterwegs und haben keine anderen Menschen gesehen, dazu die Geräusche aus dem Urwald - das war schon sehr beeindruckend.

Der 2. Tempel an diesem Vormittag war Banteay Samre. Den hatte ich ausgesucht, weil er nicht auf den üblichen Touristenrouten liegt, die sonst so abgespult werden und weil es im Internet trotzdem schöne Beschreibungen dazu gab. Wir wurden nicht enttäuscht: eine kleinere Anlage, kaum Menschen und wunderschön.

Allen, die nach Angkor Wat reisen, würden wir empfehlen, mehrere Tage zu bleiben und diese Schönheit für sich zu entdecken.

Auf dem Rückweg brachte uns Song noch an einer Manufaktur vorbei, in der Seidentücher mit Natural Druck versehen werden. Es wird mit Blumen und Blättern und pflanzlichen Farben gearbeitet. Wir durften zusehen und haben uns den Vorgang erklären lassen.

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Siem Reap und Angkor Wat

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Kategorie: Kambodscha
Veröffentlicht: 08. März 2024

Am 5. März sind wir von Champasak in Laos nach Siem Reap in Kambodscha mit dem Van gereist. Die Fahrt dauerte ca. 11 Stunden, in denen wir mehrmals umgestiegen sind (immer ein Abenteuer, weil man nie darüber informiert wird, was jetzt eigentlich passiert und wann es weitergeht und die meisten Fahrer kein Englisch sprechen). Vor dem Grenzübergang hatten wir irgendwie ein bissl Bammel, weil wir nicht genau wussten, wie das mit dem Visum on Arrivel funktioniert und wie die Beamten an der Grenze so drauf sind.  In glühender Mittagshitze sind wir zu Fuß mit unseren Rucksäcken über den Grenzübergang. Ich habe mich mal eben 36 Jahre zurückversetzt gefühlt. Damals bin ich zu Fuß mit meinem Rucksack über die rumänisch- bulgarische Grenze, es war genauso heiß und staubig, wie hier und das mulmige Gefühl war ähnlich. Aber es war alles ganz easy (vor allem die kambodschanischen Grenzbeamten waren super entspannt) und jetzt fühlen wir uns schon fast wie alte Reisehasen in Südostasien.

Am nächsten Tag haben wir die Stadt Siem Reap erkundet. Auch hier kommt man mit dem Tuk Tuk sehr gut von A nach B. Tuk Tuk Fahrer gibt es hier, wie Sand am Meer. Alle sind sooo hilfsbereit und freundlich und möchten mit dir ganz viele Touren machen. Das hört sich jetzt vielleicht ein wenig ironisch an, aber wir haben den größten Respekt vor diesen Fahrern und es fällt uns sehr schwer die ständigen Angebote mit nein zu beantworten.

Für den darauffolgenden Tag hatten wir eine Tour zur Tempelanlage Angkor Wat gebucht. Mein Englisch ist noch nicht so gut und so habe ich uns einen deutschsprachigen Guide organisiert, damit ich auch ja nichts verpasse. Die Investition hat sich auf jeden Fall gelohnt. Schon in deutscher Sprache sind die Erklärungen für die Entstehung der Tempel, die Kultur, die Götter und die jeweiligen Namen verwirrend gewesen, sowieso bei 38 Grad und Sonnenschein. Aber wir haben viel gelernt und gesehen: Sonnenaufgang über Angkor Wat, bei dem wir natürlich nicht allein waren und noch ein paar weitere Tempel, unter anderem Ta Prohm (auch Tomb Raider genannt). Diese Tour war gut für den Einstieg und für die Grundkenntnisse, aber es war auch wenig  Zeit, um wirklich aufzunehmen und zu genießen. Und so haben wir uns 2 Tage später nochmal auf den Weg gemacht, diesmal nur mit Tuk Tuk, um in unserem Tempo zu besichtigen.

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© Sabine und Matthias 2026
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